Journalist, Publizist, Filmautor, Vortragsredner
geb. 1924 in Bochum
Themen:
- Die Grenzen der amerikanischen Allmacht
- Kampf dem Bösen
- Suche nach einer neuen Weltordnung
Lebensweg:
Dr. Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum, besuchte das Collège St. Michel in Fribourg und das Wilhelms-Gymnasium in Kassel. Er studierte an den Universitäten Mainz, Paris und Beirut (dort Arabistik).
Scholl-Latour arbeitete bereits während seines Studiums als Reisejournalist für deutsche und französische Zeitungen und Rundfunkanstalten. Sein Volontariat absolvierte er 1948 bei der Saarbrücker Zeitung. Für seine Berichte bereiste er Amerika, Afrika, den Vorderen Orient und große Teile Südost- und Ostasiens.
Anschließend war er in den Jahren 1954 und 1955 Sprecher der Regierung des Saarlandes, wo er zunächst ab dem 1. Januar 1954 zum Mitarbeiter und Pressesprecher des Amtes für Europäische und Auswärtige Angelegenheiten in Diensten des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann berufen wurde.
Seit 1950 ist er Journalist. Von 1960 bis 1963 arbeitete er als Afrika-Korrespondent der ARD,von 1963 bis 1969 leitete er das Pariser Studio der ARD und von 1969 bis 1971 war er Programmdirektor des WDR-Fernsehens. Ab 1971 übernahm er die Position des Chefkorrespondenten des ZDF in Paris und von 1975 bis Mai 1983 noch zusätzlich die des Leiters des ZDF-Frankreich-Studios.
Im Juni 1983 wurde Scholl-Latour Chefredakteur und Herausgeber des STERN sowie Mitglied des Vorstandes der Gruner & Jahr AG + Co. Im April 1984 gab er unter Beibehaltung der übrigen Verlagspositionen seine Funktion als Chefredakteur auf und wurde zusätzlich Beiratsmitglied der Ufa – Film – und Fernseh-GmbH. Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand von Gruner & Jahr und nach Aufgabe seiner Herausgebertätigkeit beim Stern, führt Scholl-Latour seine Tätigkeit als Schriftsteller und Verfasser von Dokumentations-Filmen fort.
Dr. Peter Scholl-Latour hat praktisch alle Länder der Welt besucht. Die großen internationalen Krisengebiete haben ihn unmittelbar angezogen. Die publizistischen Früchte seiner vielen Reisen waren nicht nur Fernseh-, Funk- und Zeitungsberichte (darunter etwa 150 TV-Dokumentationen), sondern auch verschiedene Bücher.
Von 1985 bis 2007 war Peter Scholl-Latour Mitglied des Beirates der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. Nach dem Rücktritt Otto Wiesheus wählte ihn die Mitgliederversammlung am 22. März 2007 in Berlin zum Präsidenten.
- Adolf-Grimme-Preis, Goldene Kamera, Goldener Bambi, Aristide-Briand-Preis, Straßburger Goldmedaille für deutsch-französische Annäherung, Elise-Kühn-Leitz-Preis (1989), Bayerischer Fernsehpreis (1991), Telestar und Preis des Deutsch-Französischen Kulturrates (1992), Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik (1999)
- Ehrenprofessur der Ruhr-Universität Bochum (1999)
- Ehrenpreisträger des Deutschen Fernsehpreises (2001)
- Für sein journalistisches Lebenswerk wurde Scholl-Latour Mitte November 2003 mit dem „Siebenpfeiffer-Preis“ ausgezeichnet, der demokratisch und humanitär besonders engagierten Journalisten verliehen wird
- Für sein publizistisches Lebenswerk erhielt Scholl-Latour den ersten Henri-Nannen-Preis (2005)
- Für seine Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft wurde er am 22. März 2005 in Berlin in die Ehrenlegion aufgenommen
- Für die verständliche Vermittlung des umfassenden Sicherheitsbegriffs in seinem Gesamtwerk erhielt er 2005 den Karl-Carstens-Preis des „Freundeskreises der Bundesakademie für Sicherheitspolitik“
- Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2006)
- Dr. Said Ramadan Friedenspreis für Dialog und Völkerverständigung[11], Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizisten (2008)
- Mercator-Professur 2009 der Universität Duisburg-Essen
Liste der Bücher als PDF zum Runterladen
Kontakt: mail@agentur-schenck.de


















